Die Ferien sind bereits wieder vorbei, wobei wir uns nicht beklagen können, so viele Urlaubstage im Sommer haben wenige… So blicken wir ein letztes Mal zurück auf unsere Zeit mit viel Sonne, heissen Temperaturen und Stunden im Wasser, nicht nur auf dem Rad.

Wir haben den letzten Teil unserer Reise in Istrien verbracht und sind danach noch bis nach Venedig geradelt, um von dort den Zug nach Hause zu nehmen.

In Istrien zeigte sich der aus unserer Sicht wichtigste Punkt, welcher bei Ferien im Sommer in Kroatien zu bedenken ist. Kroatien ist ein wunderschöner Ort mit viel Sonne und Meer, das denken nicht nur wir sondern natürlich auch ganz viele andere Menschen. Das bedeutete, dass es gerade auf der Istrienhalbinsel und der Insel Krk sehr viele Touristen hatte. Unsere Tauchgänge haben mit etwas Glück und ein wenig Vorausplanung noch geklappt (einige waren auch schon ausgebucht und konnten niemanden mehr kurzfristig mitnehmen), eine Unterkunft haben wir jedoch nicht mehr zu einem erschwinglichen Preis gefunden und einige Leute, denen wir begegnet sind, auch nicht. So haben wir uns auf die Campingplätze konzentriert.
Auf den Strassen hatten wir abschnittsweise recht viel Verkehr, konnten dem aber manchmal auch mit der Routenlegung über eine kleinere Strasse ausweichen. Bewährt hat sich in ganz Kroatien, dass wir viel über die Inseln gefahren sind. Wir mussten so zwar einige Höhenmeter überwinden, hatten aber dafür die Strasse oft für uns.
Weiterhin muss man im Kopf haben, dass es doch sehr heiss sein kann in ganz Kroatien. Wir haben gerade bei den Aufstiegen etwas gelitten und mussten von Zeit zu Zeit auch eine Pause einlegen, um unseren Köpfen eine Hitzepause zu gönnen. In den Nächten hat sich unser neues Zelt bewährt. Wir haben uns für die wärmeren Gefilde nun ein Zelt angeschafft, bei welchem wir das Moskitonetz ohne Zeltüberwurf aufbauen können und so haben wir auch fast alle Nächte geschlafen. Oft wäre es uns sonst zu warm gewesen.

Geblieben sind uns die wunderbaren hügligen Landschaften, die vom Süden gegen Norgen her immer grüner wurden, das Meer, die hübschen mittelalterlichen Städte und auch die Badelatschen. Als kleiner Exkurs, es war wirklich auffällig wie viele Menschen einfach in Badelatschen unterwegs waren, egal wo 🙂
Wer es ganz ausgefallen wollte, hatte welche an, die mit Glitzersteinen verziert waren…
Ein anderer Moment war ein Morgen beim Wildzelten, an dem mit der Sonne unzählige kleine blaue Schmetterlinge aufgetaucht sind. Und sehr positiv überrascht hat uns die Fahrradstrecke durch den kleinen Küstenteil von Slowenien. Der gesamte Abschnitt konnten wir auf Radwegen fahren, die sehr gut ausgebaut und meistens auch gut ausgeschildert waren. Sie führten oft an der Küste entlang und man vermied so die Hügel, welche man sonst hätte überqueren müssen. Aber das Beste war ein Fahrradtunnel! Durch den einen Hügel gab es einen alten Eisenbahntunnel, welcher nun von Fahrradfahrenden genutzt werden konnte.

Die letzten Kilometer in Italien waren dann sehr flach und gemütlich. Unseren Ferienabschluss genossen wir dann auf einem Camping nahe Venedig, um die Stadt noch besuchen zu können und eine gute Verbindung nach Hause zu haben. Auch die Rückreise im Zug hat mit den eingepackten Rädern gut funktioniert, auch wenn es immer mal wieder ziemlich eng ist und sie im Weg herum stehen (zum Glück hat sich niemand beschwert)…

Nächste Woche geht die Arbeit wieder los und wir sind gespannt, wo es uns nächstes Jahr hin verschlägt.

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