Die letzen Wochen lassen sich viel einfacher in Bildern betrachten als in Worten beschreiben.
Wir haben Aguascalientes rechtzeitig erreicht und konnten dort den Tag der Toten mitfeiern.
Dabei fanden wir für einige Tage bei den Grosseltern von Diana Unterschlupf. Vielen Dank für diesen gemütlichen Ort und für die wunderbare Zeit gemeinsam mit Diana ihrer Familie und ihren Freunden.

Der Tag der Toten wird in Aguascalientes eher modern gefeiert. Über den Zeitraum von etwa einer Woche finden unterschiedliche Aktionen statt mit dem Höhepunkt am 1. und 2. November. Es gibt unterschiedliche Theateraufführungen, musikalische Darbietungen mit Tanz und viele Ofrendas zu bewundern. Ofrendas sind kleine oder grosse Altare welche für die Verstorbenen errichtet werden um an sie zu erinnern und ihnen je nachdem den Weg ins eigene Haus zu zeigen. Ofrenda meint dabei Anbieten. So werden auf dem Altar nicht nur ein Foto des oder der Verstorbenen aufgestellt sondern auch Dinge, welche die Person in ihrem Leben gemocht hat, wie das Lieblingsessen oder spezielle Gegenstände. Denn an diesem Tag, so der Glaube, kommen uns die Seelen der Verstorbenen Besuchen. Sehr spannend dabei ist ebenfalls, dass dies kein Fest der Trauer ist sondern der Freude.
Gemeinsam mit unserer Gastgeberin haben wir unterschiedliche Festivitäten besucht und die Zeit sehr genossen. In der Galerie finden sich Fotos zu unterschiedlichen Theateraufführungen, dem Umzug und vor allem viel Dekoration.

Einiges traditioneller und vermutlich auch mystischer wird etwas weiter im Süden gefeiert. Wir wären auch gerne an solch einen Ort gereist und haben uns noch überlegt einen Bus zu nehmen. Aber 3 bis 4 Stunden Fahrt hin und wieder zurück war uns dann doch zu viel. Und natürlich wollten wir auch die Zeit mit unserer Gastgeberin und ihren Leuten geniessen.
So bleibt uns nichts übrig ausser wieder zurückzukommen!

Neben dem Tag der Toten haben wir ein weiteren sehr traditioniellen Anlass besucht. Im Rahmen der Festivitäten in Aguascalientes gab es einen Abend mit Stierkämpfen. Ein spannendes aber gleichzeitig auch recht grausames Spektakel. Es scheint sehr viel Können dazuzugehören auf der einen Seite nicht vom Stier überrannt zu werden und ihn am Ende dann tatsächlich schnell zu töten. Doch trotz allem wird es für uns das erste und letzte Mal gewesen zu sein.

Auch die folgenden Tage welche wir in den zwei wunderschönen Städten Guanajuato und San Miguel de Allende verbracht haben lassen sich besser in Bildern erzählen. Guanajuato lädt in seinen engen Gassen zwischen den Hügeln zum Entdecken ein und San Miguel de Allende mit seinen farbenfrohen Häusern zum Schlendern.
Die Abschnitte auf dem Rad waren für einmal wieder etwas kürzer bevor wir nun vermutlich wieder etwas mehr im Sattel sitzen werden um weiter Richtung Süden zu kommen.
Im Moment geniessen wir aber eine ausgedehnte Pause bei Jaime zu Hause, damit ich die unzähligen Fotos aussortieren kann und wir einige andere Dinge von unserer Liste abarbeiten können. Viel Spass beim Angucken…

PS: Wer sich gerne einen witzigen und gut gemachten Animationsfilm zum Tag der Toten anschauen möchte dem empfehlen wir „Coco, lebendiger als das Leben“.

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