Nach meiner wunderbaren, leider viel zu kurzen Zeit in Great Falls führte mich meine Reise weiter Richtung Bozeman. Nach langem wollte ich endlich den Yellowstone National Park besuchen.

Noch in Great Falls jedoch beschloss ich meine Reise vorerst in Denver zu beenden und nach Hause zurück zu kehren. Nach dem ich die erste Woche alleine unterwegs war, merkte ich, dass ich nur sehr ungern ohne Julia weiter reisen wollte und vor allem auch nicht 7 oder 8 Monate auf sie verzichten. Somit werde ich Anfang November in die Schweiz fliegen und danach weiter schauen wie die grosse Pause zu gestalten ist und welche nächste Reise ich mit Julia zusammen starten möchte.

Auf dem Weg nach Bozeman wurde ich von einer sehr netten Bauerin vor gewarnt, dass voraussichtlich ein Schneesturm einsetzen wird und ich somit möglichst versuchen sollte über die nächsten Hügel, welche zwischen mir und Bozeman lagen zu kommen. Der Tag war sehr anstrengend mit ca 1500 Metern über Meer und einer Tagesetappe von etwa 100 Kilometern. So freute ich mich umso mehr, als ich endlich den höchsten Punkt erreichte und es „nur noch“ abwärts ging.
In Bozeman wurde ich sehr lieb von meinen Warmshower Hosts empfangen. Es war noch ein Paar bei ihnen zu Gast, welches durch die Berge Richtung Süden und wahrscheinlich bis Patagonien wollte. Leider waren sie 3 Wochen im Rückstand wegen einer Erkrankung an schlechtem Wasser. Sie entschieden ein Auto zu mieten und bis nach Saltlake City zu fahren um etwas Zeit auf zu holen.
Wer gerne Podcasts hört, George interviewt immer wieder spannende Menschen auf seinem Weg Richtung Süden.
Mit etwas schrecken stellte ich in Bozeman nun fest, dass im Yellowstone nicht der Herbst sondern schon fast der Winter angekommen war und meine Ausrüstung nur bedingt für die Temperaturen geeignet zu sein schien…
Somit blieb ich im Moment in Bozeman stecken um heraus zu finden, wie ich doch noch den Park besuchen könnte. Einige Ideen und Möglichkeiten haben sich bereits aufgetan, nur macht das Wetter im Moment noch zu grosse Kapriolen, dass es sich lohnen würde hoch zu fahren. Naja ein Test für meine Geduld. Aber nicht nur. Ich darf im Moment die wirklich wunderbare Gastfreundschaft eines Paares in Bozeman geniessen, welche mich sehr unterstützen. Vielen Dank!

und ich bin gespannt wie es weiter geht…

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