Bald habe ich Taizé erreicht und ich freue mich endlich wieder einmal dort sein und die Zeit geniessen zu können. Noch eine Etappe fehlt, die ich morgen noch strampeln werde.
Im Moment geniesse ich die Sonne in Lons le Saunier. Sie hat mich die letzten Tage wacker begleitet und mich das Radfahren richtig geniessen lassen. In Yverdon noch, brauste ein ziemlicher Sturm, der mir zwar Rückenwind bescherte, es dann aber auf dem Camping ziemlich schnell sehr kalt werden liess.

So musste ich mich in der Nacht noch gut einpacken um im Schlafsack nicht zu frieren. Wobei ich ja schon oft gehört habe, dass man möglichst nichts im Schlafsack anhaben soll? Das ist ein Mythos musste ich lernen… wer nicht frieren will im Schlafsack, wenn dieser nicht für die Temperatur ausgelegt ist, muss sich wärmer anziehen… klingt recht simpel und logisch und trotzdem wollte ich es lange nicht glauben…

Noch in Yverdon stiess ich auf Matthias, ein ältere Radreisender aus Deutschland. Er verbrachte das letzte Jahr in Portugal und transportierte alle seine Habe auf dem Rad, was recht abenteuerlich aussah. Ich genoss am Morgen vor meiner weiterfahrt das Gespräch mit ihm sehr. Wir schienen von einigen uns wichtigen Dingen gleich oder ähnlich zu denken. Er sollte es nun auch sein, den ich als erster mit einem kurz Portrait auf meinem Blog vorstellen möchte (in etwa zwei Wochen wenn ich wieder Zugang zu einem Computer habe werde ich die Portraitsektion erstellen).

Die darauf folgenden Tage waren durch das Radfahren bestimmt. Die Strecke wurde immer ruhiger und führte weg von den grossen Orten durch das idyllische Jura bis über die Grenze nach Frankreich.

Das Navi hat mich über die grüne Grenze geführt… was als Strasse eingezeichnet, in wirklichkeit aber eher ein Pfad war, unpassierbar für Autos auf einer Strecke von 100m. Vor und nachher gab es eine normale Betonstrasse… so ist auch das Titelbild dieses Beitrags entstanden.
In Malbuisson habe ich nach Yverdon den nächsten Stop gemacht und den wunderschönen See genossen, vor einer weiteren kalten Nacht im Zelt.

Ich bin ja gespannt wie ich das in Alaska machen werde…
Am Nächsten Tag bewältigte ich die letzten Kilometer in den Bergen des Jura um am Abend in Lons le Saunier.

Ab jetzt wird etwas Funkstille herrschen, da ich davon ausgehe kein Internetzugang mehr zu haben in den nächsten 7 bis 10 Tagen. Und natürlich möchte ich auch die Zeit in Taizé ohne Ablenkung geniessen können.

2 thoughts on “Reise nach Taizé Teil zwei”

  1. Vielen Dank Marc
    Ich habe die Zeit sehr genossen, auch wenn es nicht nur Meditation und inmichgehen war 🙂
    Das Blogschreiben macht Spass, auch wenn ich noch etwas am üben bin. Somit sollte immer wieder mal etwas aktuelles am Start sein. Dir wünsche ich noch einen sehr guten Abschluss bei der Arbeit. Pass gut auf dich auf.

  2. Nun bist du wohl schon am Indichgehen im Kloster…ein schöner Blog und eine willkommene Ablenkung vom Alltag arbeitender Leute 🙂 Freue mich auf Kommendes!

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